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Stadtbewegung beim G8/07 Heiligendamm

G8: Lokale soziale Rechte global verteidigen

Die Politik der G7/G8 zu Gunsten des eigenen Wirtschaftswachstums, der multinationalen Konzerne und globalen Finanzmärkte trägt seit Jahrzehnten die Hauptverantwortung für die weltweite Plünderung von Natur und Arbeitskraft, für die Zerstörung lokaler Ökonomien und eigenständiger Entwicklungsperspektiven, für die Untergrabung von Markregulation und sozialen Standards, für die Privatisierung von Gemeineigentum und öffentlichen Diensten.
Den Preis für diese Entwicklung zahlen all die Menschen, die Opfer von Finanzspekulationen, Sonderwirtschaftszonen, ungerechten Handelsabkommen, Privatisierungen oder Großprojekten werden.
Während eine Minderheit immer reicher wird, zahlen den Preis vor allem die ärmeren Menschen in den Städten und auf dem Land, in informellen Siedlungen und benachteiligten Stadtgebieten, in den Slums, Favelas, Barrios der Welt. Den Preis zahlt das Weltklima, von dessen Wandel erneut die armen Bewohner armer Weltregionen am heftigsten betroffen sind.
Trotz einigem Geredes über Hilfen für Afrika und das Weltklima ist nicht zu erkennen, dass die G8 ihre Politik ändern. Deren Strategien sind in keiner Weise demokratisch legitimiert, sie basieren auf Partikularinteressen und nicht auf dem Menschen- und Völkerrecht.

Deshalb schließen wir uns den Protesten gegen die Politik der G8 in Rostock und Heiligendamm an.

Mit einer Reihe von Veranstaltungen im Rahmen des Alternativ-Gipfels und der Protest-Camps wollen wir die Bedeutung der wirtschaftlichen Globalisierung und der G8-Politik für die lokale Entwicklung und die lokalen Lebensverhältnisse verdeutlichen. Wir wollen gemeinsam Strategien diskutieren, wie die lokalen Sozialbewegungen ihre Kämpfe gegen Zwangsräumung und Vertreibung, gegen Spekulation und Privatisierung, für das Recht auf Wohnen und Stadt, das Recht auf Wasser und Land globalisieren können.

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   >> Demonstration 2. Juni
   >> Alternativ Gipfel
   >> Attac G8

 

Artikel in: Stadtbewegung beim G8/07 Heiligendamm

--- 5 Einträge gefunden --- Klicken Sie auf die Titel ---

Habitat Netz, AG Habitat FUE, HIC, Mob e.V. 09.06.2007

Vertreibungen für Wirtschaftswachstum: Beispiel Indien

"Ich bin beeindruckt von den vielen jungen Leuten hier, die so viel freiwilligen Einsatz zeigen", sagt Rabial Mallick, ein Organisator indischer Slum-Bewohner aus Kalkutta. "Oft denken die Menschen im Süden, dass der Norden Schuld an unserer Misere ist. Hier lernt man, dass auch im Norden viele Menschen gegen das ungerechte Weltsystem opponieren. Nicht die Menschen in den reichen Ländern, die großen Wirtschaftskräfte sind die Schuldigen."

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Habitat Netz 08.06.2007

Freiwillige Selbstkontrolle der Fonds gescheitert

Unter dem Stichwort "Investitionssicherheit" wollte Finanzminister Steinbrück bei den G8 erste Schritte zur Risiko-Minderung bei den hoch spekulativen Hedge-Fonds einleiten. Aber nicht einmal vagen Andeutungen für freiwillige Transparenzstandards der gigantischen Spekulationsbranche wollten die USA und Großbritannien zustimmen.

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Habitat Netz 08.06.2007

Weltweit gegen Spekulation und Zwangsräumung

Mehrere internationale Netzwerke haben dazu aufgerufen, im Oktober eine weltweite Kampagne für das Recht auf Wohnen und gegen Zwangsräumungen sowie die Immobilienspekulation zu starten. Bei einem Treffen städtischer Sozialbewegungen am Rande der G8-Proteste in Rostock einigten sich Organisationen aus verschiedenen Ländern, in der ersten Oktoberwoche öffentlichkeitswirksame Aktionen in mehreren europäischen und lateinamerikanischen Städten durchzuführen.

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Habitat Netz 08.06.2007

US-Mieter fordern: Deutsche Bank soll Zwangsräumungen unterbinden

Der US-amerikanische Mieterbund NAHT hat am 4. Juni vor der Niederlassung der Deutschen Bank in Washington gegen die globale Immobilienspekulation und gegen Zwangs-räumungen demonstriert. Die US-Mieter stellten ihren Protest in Zusammenhang mit den Aufkäufen deutscher Wohnungen durch US-Fonds und die Proteste beim G8 Gipfel in Rostock. Eine Versammlung von Mieter- und Wohnungslosenbewegungen beim G8-Protest in Rostock solidarisierte sich am gleichen Tag mit der Demonstration.

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MieterInnenverein Witten 09.03.2007

G8-Gipfel: Die Siedlungen brauchen Investitionen, aber keine Investitionsfreiheit

Vom 06. bis 08. Juni findet in Heiligendamm an der Ostsee auf deutsche Einladung ein Gipfeltreffen der Regierungen der acht reichsten und mächtigsten Länder der Welt - genannt G8 - statt. Verschiedene Bewegungen organiseren Proteste.

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