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Aktuell: Wohnen & Umwelt @ habitants.de

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Habitat Netz, AG Habitat FUE, HIC, Mob e.V. 09.06.2007

Vertreibungen für Wirtschaftswachstum: Beispiel Indien

"Ich bin beeindruckt von den vielen jungen Leuten hier, die so viel freiwilligen Einsatz zeigen", sagt Rabial Mallick, ein Organisator indischer Slum-Bewohner aus Kalkutta. "Oft denken die Menschen im Süden, dass der Norden Schuld an unserer Misere ist. Hier lernt man, dass auch im Norden viele Menschen gegen das ungerechte Weltsystem opponieren. Nicht die Menschen in den reichen Ländern, die großen Wirtschaftskräfte sind die Schuldigen."

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TERMIN: Fr., 27.04.2007 16:30 Uhr, Bad Boll, Ev. Akademie

Mexiko: Bleibt nur der Aufstand?

Für internationales Aufsehen sorgte Mexiko in der letzten Zeit nicht nur wegen der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Juli 2006, an die sich monatelange Proteste anschlossen. Im Bundesstaat Oaxaca ging die Bevölkerung "auf die Barrikaden" und forderte über Monate hinweg die Absetzung des Gouverneurs Ulises Ruiz Ortiz. Im Laufe der mehrmonatigen Besetzung von Oaxaca-Stadt durch streikende Lehrer/innen und Mitglieder sozialer Bewegungen wurden mehrere Demonstrierende umgebracht. Im Nachbarstaat Guerrero führte der geplante Bau des riesigen Wasserkraftwerks "La Parota" zu gewalttätigen Konflikten und sorgt weiterhin für Spannungen.

    Fr., 27.04.2007, 16:30 Uhr Uhr
    Bad Boll, Ev. Akademie

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TERMIN: Di., 24.04.2007 19:30 Uhr, Berlin, Haus d. Demokratie und Menschenrechte

Proteste gegen Staudammprojekte und für den Schutz natürlicher Ressourcen in Guerrero

Guerrero ist einer der Südstaaten Mexikos, in dem die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der indigenen Bevölkerungsgruppen stark eingeschränkt sind und der mit den gravierenden Folgen der Ausbeutung natürlicher Ressourcen konfrontiert ist.
Etwa 25.000 Menschen sind durch den geplanten Bau des Wasserkraftwerks "La Parota" von Vertreibung und der Zerstörung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen bedroht. Die Art und Weise, wie die Behörden Zustimmung zum Bau des Wasserkraftwerkes zu erreichen versuchten, schürte Konflikte in der Bevölkerung und hatte gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Polizei und StaudammgegnerInnen zur Folge. MenschenrechtsaktivistInnen und ein Vertreter der lokalen Bewegung gegen den Staudamm "La Parota" werden über aktuelle Entwicklungen und ihr Engagement für den Schutz natürlicher Ressourcen berichten.

    Di., 24.04.2007, 19:30 Uhr Uhr
    Berlin, Haus d. Demokratie und Menschenrechte

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Rettet den Regenwald 03.04.2007

Uganda: Keine Waldzerstörung für Zucker

Uganda will einen Teil seines größten Regenwald-Reservats abholzen, um Platz für eine Zuckerrohrplantage zu schaffen. Die Kahlschlag-Pläne müssen noch vom Parlament gebilligt werden. "Rettet den Regenwald" sammelt Unterschriften für einen Protestbrief an die Abgeordneten und einen Protestbrief an die Mehta-Gruppe, welche die Zuckerrohrindustrie in Uganda beherrscht und das Mabira Waldreservat abholzen will.

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Rettet den Regenwald 01.04.2007

Aktion: Gegen Palmöl-Kraftwerk im Saarland

Eine Investorengruppe will am Dillinger Saarhafen ein "Bio"-Kraftwerk bauen, das Soja- und Palmöl aus Übersee in Strom und Wärme verwandelt. Die landeseigenen Hafenbetriebe Saarland haben sechs Hektar Land für das Projekt zur Verfügung gestellt. Trotz seiner eigenen Bundesratsinitiative im September 2006 gegen die Verwendung von Palmöl scheint der saarländische Umweltminister Stefan Mörsdorf nun gegenüber den Forderungen des saarländischen Wirtschaftsministers und der Industrie einzuknicken und das 70 MW-Pflanzenölkraftwerk zu genehmigen. Dagegen protestiert "Retten den Regenwald".

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Wildcat 24.01.2005

Globalisierung und Wasserkriege

"Anfang des dritten Jahrtausends leidet mindestens eine von drei Personen auf der Welt Not und Mühsal wegen Problemen mit dem Wasser. Bei dieser Person handelt es sich häufiger um eine Frau als um einen Mann." Das sagt Michel Camdessus, Generaldirektor des IWF von 1987 bis 2000 – ein (spätes) Eingeständnis, dass die Privatisierung der Weltwasserreserven, die er selbst durchgesetzt hat, gescheitert ist... Mexiko gehört wie China, Israel, Indien, Bolivien und die USA zu den vielen Ländern, die nach den Vorhersagen diesbezüglich große Probleme haben werden – oder schon haben.
Übersetzung eines Artikels v. Claudio Albertani (UNAM) in wildcat Nr. 72

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HID 24.09.2003

NABU warnt vor demografischer Sackgasse bei Gemeindefinanzreform

Der Naturschutzbund NABU hat Bund und Länder aufgefordert, bei der Gemeindefinanzreform die Konsequenzen des demografischen Wandels zu berücksichtigen. "Die Diskussion darf nicht länger mit überholten Konzepten geführt werden, die immer noch vom Prinzip Zuwachs bei Städten und Gemeinden geprägt sind", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

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(c) Knut Unger 2004/05

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