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Recht auf Wohnen Die sogenannten Hartz IV-Reformen haben seit 2005 umfassende Auswirkungen auf die Lebensverhältnisse von Erwerbslosen und anderen Bedürftigen, auch auf das Wohnen. Erwerbslose werden aus ihren bisherigen Wohnungen und Lebensbezügen herausgedrängt, geraten in Miet- und Energieschulden, können nur noch minderwertigen Wohnraum in benachteiligten Quartieren anmieten und werden in der Wahrnehmung ihrer Rechte als MieterInnen und VerbraucherInnen entmündigt oder demotiviert.
In den qualitativ schlechtesten Wohnungsmarktsegmenten können steigende Mieten durchgesetzt werden. Neue Milieus der Benachteiligung und Prekarisierung entwickeln sich. Schließlich hat die Sozialgesetzgebung das Risiko, in Wohnungsnot oder Obdachlosigkeit zu geraten, erhöht. All dies steht zum Teil in schroffem Kontrast zu menschenrechtlichen Verpflichtungen sowie den Zielen einer sozialen Integration in der sozialen Stadtentwicklung. >> ZUM THEMA >> zur Rubrik Recht auf Wohnen - Artikel Von 23. Mai bis 25. Mai 2008 findet im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer in Bochum ein Treffen von Hartz IV-Betroffenen, Mietervereinen udn anderen Initiativen statt. Das Thema: Die Folgen der Hartz IV-Reformen für die soziale Wohnraumversorgung, die Verdrängungen, die Umsetzung der Unterkunftsreglungen vor Ort, die Reaktionen der Betroffen... Ziel ist die Erarbeitung einer gemeinsamen Plattform für die Verteidigung und Durchsetzung des Rechts auf Wohnen nach Hartz IV. >> PDF DOWNLOAD >> zur Rubrik Finanzmarkt-Globaliserung des Wohnen In diesem Sommer ist in den USA die Spekulationsblase aus überbewerteten Häusern, faulen Hypotheken und undurchsichtigen Wertpapieren geplatzt. Welche Schlussfolgerungen sind zu ziehen? >> Mehr lesen >> zur Rubrik Wohnen, Stadt und die Europäische Union In der "Lissabon Strategie" und dem EU-Verfassungsentwurf ist die "territoriale Kohäsion" als - neben der ökonomischen und sozialen Kohäsion - dritte Säule der europäischen Integration aufgeführt. Mit der Umsetzung tut sich die EU indes schwer. Die Forderung nach globaler Kokurrenzfähigkeit kollidiert z.B. mit den negativen Auswirkungen des Standortwettbewerbes aus die sozialen Lebensverhätnisse und die Umwelt in den Regionen. Im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft sollen zu dem Thema zwei Dokumente verabschiedet werden. >> ZUM THEMA >> zur Rubrik Artikel zu Wohnen und Europa Das Treffen der Regional-MinisterInnen in Leipzig wurde gegenüber den Medien als PR für Tiefensee und den Mainstream sozialdemokratischer oder auch realogrüner Stadtkrisenbewältigung aufgebauscht. Bis in in die Mottenkiste der Charta von Athen mussten die PR-Strategen greifen, um "Soziale Stadt", Gerede über integrierte Stadtentwicklung und andere inzwischen seit weit über zehn Jahren bekannte Floskeln als Durchbruch zu einem neuen Stadtverständnis zu feiern. >> Mehr lesen >> zur Rubrik |